|
|
Das Israel Mandat
 |
Der Herr hat verheißen, in der Endzeit Gebetshäuser in ganz Israel zu errichten (Jesaja 56,7; 62, 6-7). Wir möchten gerne Partner sein in diesem Mandat. Wir glauben, dass das volle Ausmaß der großen Endzeiternte in den Nationen ganz eng mit einer Heimsuchung des Heiligen Geistes in Israel verbunden ist (Hesekiel 36, 23-36). Diese Ernte |
wird nur in Verbindung mit dem Tag- und Nachtgebet und Fasten freigesetzt werden (Lukas 18, 7-8). Wir wurden durch Kyrus inspiriert, das Haus des Gebets zu bauen (Jesaja 44,28) und Israel ganz praktisch zu dienen.
Doch vorrangig ist das Internationale Haus des Gebets dazu berufen, Israel durch Fürbitte zu dienen. Wir haben bestimmte Zeiten der Fürbitte dafür bereitgestellt, speziell für Israel zu beten. Außerdem finden einige Treffen auch während der Wochenenden diesbezüglich statt.
Fragen, die oft gestellt werden
Frage: Ist das, was Israel angeht, nicht mehr ein Anliegen für die Juden? Ich bin ein Heidenchrist und verstehe nicht, warum das wichtig ist?
A. Viele Christen denken so und deshalb haben die meisten Bibellehrer diesen Teil auch ganz außer Acht gelassen. Der durchschnittliche Gemeindebesucher hat kaum etwas über Israel gehört und erst recht keine gesunde biblische Lehre darüber erhalten. Als Nachfolger Jesu sollten wir jedoch herausfinden, was auf Seinem Herzen ist und es dann ernst nehmen. Sogar wenn wir zufällig eine Schriftstelle lesen, sollte es uns davon überzeugen, dass die Bestimmung Israels ein wesentliches Thema sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ist (Jesaja 49,16).
Frage: Wie kann ich mehr darüber erfahren, was auf Gottes Herzen ist für das Jüdische Volk?
A. Die beste und sicherste Weise ist, unser Herz für diese Reise bereit zu machen. Wir müssen das durch Offenbarung empfangen, was bezüglich diesem Thema auf dem Herzen hat. Um eine Begegnung mit Seinem Herzen zu haben, tun wir gut daran, uns einen regelmäßigen Gebets- und Fastenstil anzugewöhnen. Wenn wir jede Woche ein oder zwei Tage dafür nehmen, werden wir überrascht sein, wie schnell unser Herz in Liebe und Verständnis wachsen wird. Wir haben eine Liste zusammengestellt mit Material von besten Bibellehrern, das uns einen Einblick zu diesem Thema gibt. Wir glauben ganz fest, dass diese Unterlagen für jeden sehr hilfreich sind.
Frage: Was ist Ersatztheologie und ist sie schädlich?
A. Ersatzteologie lehrt, dass die Juden oft davon abwichen, Gottes Geboten zu folgen und Gott sie deshalb verstoßen hat, Seinen Bund mit ihnen ausgelöscht und Seine Verheißungen fortgenommen hat. Sie lehrt auch, dass dieser Bund und die Verheißungen dann der Gemeinde übergeben wurden. Ersatz - Theologie verletzt das Jüdische Volk, die Gemeinde, das Wort Gottes und den Charakter und das Wesen Gottes. Sie verletzt das Jüdische Volk, weil sie versucht, die Verheißungen von ihm zu nehmen, die doch von Gott ganz klar als ‚immerwährende Verheißungen’ gegeben wurden. Sie verletzt die Gemeinde, weil sie versucht, dass wir uns von dem Jüdischen Erbe distanzieren sollen. Sie verletzt das Wort Gottes, indem sie die Wahrheit ganz arg verdreht, und sie verletzt den Charakter Gottes, weil sie sagt, dass Er Verheißungen gibt, die Er ja gar nicht einhalten will. Die Gefahr dieser Theologie sollte nicht gering geschätzt werden.
Frage: Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob ein Heidenchrist die Jüdischen Feste feiern sollte. Was sagt die Bibel dazu?
A Hier gibt es allgemein unter vielen Gläubigen (Juden und Heiden) ein Missverständnis, dass diese Feste nur den Juden gegeben wurden. Obwohl es stimmt, dass der Herr zuerst mit Mose über die Feste sprach, wurden sie doch ‚die Feste des Herrn’ genannt (3. Mose 23,2) und nicht ‚die Feste der Juden’, wie viele vermutet haben. Auch Heidenchristen sollten mit diesen Festen vertraut sein, da sie Teil der Anweisungen im Wort Gottes sind. Außerdem enthalten sie kostbare Einblicke über ihren Messias, Jesus. Die eigentliche Frage geht um das ‚Müssen’ oder ‚Dürfen’ Heidenchristen stehen unter keinem Gesetz, dass sie diese Feste feiern ‚müssen’ (Apostelgeschichte 15; Kolosser 2,16), aber sie ‚dürfen’ sie feiern, wenn sie möchten. Im Tausendjährigen Reich werden wir alle teilhaben an diesen göttlichen Feiern, warum sollten wir nicht schon jetzt damit vertraut werden?
Frage: Wenn Juden gläubig werden, sollten sie dann nicht ihr Jüdisches Erbe aufgeben, sich einer guten Gemeinde anschließen und einfach Christ werden?
A. Die gegenwärtige Messianische Bewegung, die in den 70ern begann, entstand, weil der Heilige Geist anfing, Judenchristen dazu zu erwecken, ihr Jüdisches Erbe anzunehmen. Die meisten jüdischen Gläubigen in der westlichen Kirche scheinen in den Gemeinden der Heidenchristen angesiedelt zu sein und sind auch zufrieden mit dieser Wahl. Andere wurden durch den Geist Gottes geleitet, sich Gemeinschaften anzuschließen, wo andere Judenchristen sich versammeln, so dass sie ihren Messias in einem bekannteren Rahmen erleben können. Die meisten Messianischen Gemeinschaften bestehen heute aus über 60% Heidenchristen. Das ist eine konkrete Erfüllung der Schriftstelle aus Epheser 2,15.
Frage: Wurde das Alte Testament nicht für die Juden und das Neue Testament für die Christen geschrieben?
A. Einige Christen glauben, dass das stimmt, doch die Bibel ist das inspirierte Wort Gottes von 1. Mose bis Offenbarung (2. Timotheus 3, 16-17). Es war nie die Absicht Gottes, Sein Wort aufzuteilen und es an spezielle Gruppen von Menschen aufzuteilen. Es ist ein fortlaufendes Buch, das von Göttlicher Inspiration durchflutet ist von der 1. bis zur letzten Seite. Sowohl die Juden als auch die Heiden brauchen die volle Offenbarung Gottes, um im Glauben zu reifen.
Frage: Warum hört man in den meisten Gemeinden der ‚Heidenchristen’ selten eine Predigt über Israel?
A. Die meisten Bibellehrer teilen die Informationen mit, die sie von ihren Lehrern erhalten haben. Die Kirche der Heidenchristen hat offiziell im Jahr 325 A.D. jegliche Beziehung zu dem Jüdischen Volk abgebrochen. Seit dieser Zeit erleiden wir als Konsequenz daraus viel Negatives. Pastoren wurden theologisch nicht darin unterwiesen, wirklich zu verstehen, was es mit Israel auf sich hat. Die meisten erhalten durch Gottes Gnade Offenbarung darüber, weil Er den Samen in ihren Geist pflanzt.
Frage: Wenn das Jüdische Volk Gottes auserwähltes Volk ist, bedeutet das, dass Gott sie mehr liebt als die Heiden?
A. Ursprünglich war Israel Gottes Werkzeug, um die Erlösung der ganzen Erde nahe zu bringen. Gegenwärtig jedoch empfindet der größte Teil der Nation die Schwere des Gerichts Gottes. Doch das wird nicht immer so bleiben. In den kommenden Jahren wird Israel hergestellt werden und die Hauptrolle in der Erlösung spielen. Die Frage der Berufung hat nichts mit dem Maß der Liebe Gottes zu tun für ein bestimmtes Volk, da Er alle Menschen gleich liebt (Johannes 3, 16-17). Einem Ehemann wurde von Gott eine andere Aufgabe zugewiesen als seiner Frau, was nichts mit Bevorzugung zu tun hat, sondern nur mit der Funktion. Genauso wurde dem Volk Israel eine einzigartige Rolle zugewiesen, aber Gott liebt die Heiden in gleichem Maß wie Er die Juden liebt.
Frage: Was ist die vorrangige Berufung der Heidenchristen in bezug auf die Jüdischen Christen?
A. Gemäß der Aussage des Apostel Paulus möchte Gott, dass wir Sein Volk anreizen sollen (Römer 11,14). Das soll dadurch geschehen, dass wir in Gerechtigkeit leben (Matthäus 5,16), uns im übernatürlichen Bereich bewegen (1. Korinther 1,22), das Evangelium predigen (Römer 10,14 -15) und durch Fasten und Gebet (Jesaja 62,6; 58, 6-9). |
|